HOLZMARKT

Holzmarktbericht

Aufgrund witterungsbedingter Schwierigkeiten bei der Holzernte, kam es im Winterhalbjahr zunächst bei vielen Sägewerken zu Verzögerungen bei der Rundholzversorgung. Die Holzversorgung ist mittlerweile wieder mehr als aursreichend und die meisten Säger haben mittlerweile einen drei- bis viermonatigen Holzvorrat aufgebaut. Auch die Bayerischen Staatsforsten haben ihre im Sommer 2017 angelegten Nasslagerplätze zum größten Teil ausgeliefert. Im Hintergrund eines großen Rundholzangebots, u.a. aus den Sturmgebieten in Nordrhein-Westfahlen, Hessen, Süd-Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, sowie von prognostitierten Käferholzanfall über die Sommermonate senken nun die Sägewerke die Holzpreise. „Es wird ein Jahr für die Säger“, so die Aussage eines großen bayerischen Sägewerks. Die Landesforstbetriebe aus Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen haben darauf mit einem Einschlagsstop für frisches Fichtenholz schon reagiert.

Vorerst bis Ende September wird für frisches Fichtenholz BC im Leitsortiment 2b+ rund 80 €/fm bezahlt. Fichten-Käferholz im 2b+ wird mit rund 60 €/fm gehandelt. Frisches Kiefernholz BC kann bis Ende Juni weiterhin mit 70 €/fm im 2b+ verkauft werden. Anschlussverträge werden in den nächsten Wochen verhandelt werden. Informieren Sie sich während den Sommermonaten vor dem Holzeinschlag kurz in der Geschäftsstelle, nach den gefragten Sortimenten und aktuellen Preisen.

Ein weiteres heikles Thema betrifft die Holzlogistik, bei den aktuellen hohen Rundholzvorräten der Sägewerke ist eine schnelle Holzabfuhr von Fichten-Käferholz sehr unwahrscheinlich. In Folge dessen sollten im Sommer wieder vom Borkenkäfer befallene Hölzer mit ausreichendem Abstand zum Wald (mind. 500m) gelagert werden.

 

Alexander Rößler

Geschäftsführer

 

 

 

 

 

 

 

 

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